Kukrinatter / Oligodon octolineatus (0.1) F1NZ11.25
Vorrätig







Beispielbild zeigt eines unserer Tiere.
Wissenschaftlicher Name: Oligodon octolineatus
Deutscher Name: Achtstreifen-Kukrinatter
Familie: Nattern (Colubridae)
Herkunft:
Südostasien (Thailand, Malaysia, Singapur, Indonesien, Brunei)
Lebensraum:
Tropische Wälder, Waldränder, Plantagen und Laubstreu; überwiegend bodenbewohnend und dämmerungs- bis nachtaktiv.
Endgröße:
50–80 cm, selten bis etwa 90 cm
Lebenserwartung:
Etwa 10–15 Jahre bei guter Haltung.
Terrarium
- Mindestgröße (1 Tier): 80 × 40 × 50 cm (L × T × H)
- Größer ist empfehlenswert, da die Tiere aktiv auf Nahrungssuche gehen.
- Gute Belüftung erforderlich.
Einrichtung
- 8–15 cm grabfähiges Bodensubstrat (Humus, Erde-Sand-Gemisch oder Kokoshumus)
- Korkröhren und Wurzeln
- Mehrere Verstecke
- Laubschicht und Moos
- Flache Wasserschale
- Robuste Pflanzen (optional)
Temperaturen
- Tagsüber: 25–28 °C
- Wärmeplatz: 30–32 °C
- Nachts: 22–24 °C
Luftfeuchtigkeit
- 60–80 %
- Täglich leicht sprühen, aber Staunässe vermeiden.
Beleuchtung
- Tageslicht 10–12 Stunden.
- UVB ist nicht zwingend notwendig, eine schwache UVB-Beleuchtung kann jedoch das natürliche Verhalten unterstützen.
Ernährung
In der Natur frisst die Art hauptsächlich:
- Reptilieneier
- kleine Echsen
- Geckos
- gelegentlich kleine Amphibien
In Menschenobhut kann die Futterumstellung schwierig sein. Manche Tiere akzeptieren:
- Wachteleier
- kleine Mäuse (je nach Individuum)
- Geckos oder deren Duft als Futterhilfe
Die Art gilt deshalb als nicht für Anfänger geeignet.
Verhalten
- Ruhig, aber sehr versteckt lebend
- Meist dämmerungs- und nachtaktiv
- Gute Gräber
- Einzelhaltung empfohlen
Fortpflanzung
- Eierlegend (ovipar)
- Gelege meist 3–8 Eier
- Inkubationsdauer etwa 55–70 Tage bei ca. 28 °C (je nach Temperatur).
Schwierigkeitsgrad
Fortgeschrittene Halter
Die Haltung ist anspruchsvoll, da die Art spezielle Ernährungsansprüche hat und nur selten im Terrarium nachgezogen wird.
Besonderheiten
- Besitzt die für Kukrinattern typischen, messerartig vergrößerten Hinterkieferzähne zum Öffnen von Reptilieneiern.
- Für den Menschen nicht gefährlich, kann sich bei Bedrohung jedoch mit kräftigen Bissen verteidigen.










