Bild zeigt eines unserer Tiere!
| Wissenschaftlicher Name |
Malayopython reticulatus jampeanus |
| Deutscher Name |
Jampea-Netzpython |
| Familie |
Pythonidae (Pythons) |
| Herkunft |
Insel Tanahjampea, Indonesien |
| Lebensraum |
Tropische, feuchtwarme Lebensräume |
| Aktivitätszeit |
Überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv |
| Lebensweise |
Bodenbewohnend und kletternd |
| Nahrung |
Fleischfresser; kleine Säugetiere und Vögel |
| Lebenserwartung |
Bei guter Haltung etwa 15–25 Jahre, möglicherweise länger |
| Schwierigkeitsgrad |
Anspruchsvoll – für erfahrene Schlangenhalter |
Größe und Gewicht
- Männchen: häufig kleiner und leichter als Weibchen.
- Weibchen: werden in der Regel länger und kräftiger.
- Orientierende Endgröße: etwa 2,5–3,7 m; individuelle Tiere können darunter oder darüber liegen.
- Gewicht: abhängig von Geschlecht, Körperlänge und Ernährungszustand.
| Parameter |
Richtwert |
| Temperatur warmer Bereich |
28–31 °C |
| Lokaler Sonnenplatz |
31–34 °C |
| Kühler Bereich |
24–27 °C |
| Nachttemperatur |
etwa 23–25 °C |
| Luftfeuchtigkeit |
ca. 65–85 %, zeitweise höher |
| Beleuchtung |
12 Stunden Tag-Nacht-Rhythmus |
| UVB |
Sinnvoll bei fachgerechter Installation |
| Bodengrund |
Kokoshumus, geeignete Erde-Kokos-Mischung oder vergleichbares Substrat |
| Wasserbecken |
Groß, stabil, jederzeit zugänglich und leicht zu reinigen |
| Einrichtung |
Sichere Verstecke, kräftige Kletteräste und Sichtschutz |
Diese Werte sind ein Ausgangspunkt aus Haltungsangaben für den Netzpython insgesamt. Spezifische wissenschaftlich abgesicherte Sollwerte ausschließlich für die Jampea-Form sind begrenzt. Entscheidend sind ein Temperaturgradient, gute Belüftung und ein feuchtes, aber nicht dauerhaft nasses Substrat.
Terrariengröße
Die Größe sollte sich an der erwarteten adulten Körperlänge orientieren, nicht allein an der Bezeichnung „Dwarf“.
- Länge: Körperlänge der Schlange
- Breite: mindestens die halbe Körperlänge
- Höhe: ausreichend für sicheres Klettern und erhöhte Ruheplätze
Ein größeres, gut strukturiertes Terrarium ist vorzuziehen. Jungtiere benötigen außerdem eine ausbruchsichere Unterbringung, die ihrem Wachstum angepasst wird.
Fütterung
| Alter |
Ungefähres Intervall |
| Jungtier |
etwa alle 7 Tage |
| Juvenil |
alle 1–2 Wochen |
| Subadult |
alle 2–3 Wochen |
| Adult |
alle 4–6 Wochen |
Geeignete Futtertiere sind beispielsweise Ratten, Mäuse, Wachteln und – abhängig von der Größe der Schlange – Kaninchen. Bevorzugt werden fachgerecht aufgetaute Frostfuttertiere.
Die Intervalle müssen an Körperkondition, Wachstum und Größe der jeweiligen Mahlzeit angepasst werden. Überfütterung sollte vermieden werden. Bei der Fütterung sind lange Futterpinzetten und ein klarer Unterschied zwischen Fütterungs- und Handhabungssituation empfehlenswert.