Bartagame / Pogona vitticeps (0.0.1) NZ11/2025
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Deutscher Name: Bartagame
Wissenschaftlicher Name: Pogona vitticeps
Herkunft: Trockene Halbwüsten und Buschlandschaften in Australien
Lebenserwartung: 10–15 Jahre, bei sehr guter Haltung auch länger
Größe: 45–60 cm Gesamtlänge
Aktivität: Tagaktiv
Terrarium
- Mindestgröße für 1 adultes Tier: ca. 150 × 80 × 80 cm (L × B × H), größer ist empfehlenswert.
- Einrichtung:
- Kletteräste und Felsen
- Versteckmöglichkeiten
- Erhöhte Sonnenplätze
- Grabfähiger Bodengrund (z. B. Lehm-Sand-Gemisch)
Temperatur
- Sonnenplatz: 45–50 °C
- Warme Zone: 35–40 °C
- Kühle Zone: 26–30 °C
- Nachts: 18–22 °C
Beleuchtung
- Tägliche Beleuchtungsdauer: 12–14 Stunden (je nach Jahreszeit)
- Hochwertige UVB-Beleuchtung ist unverzichtbar.
- Zusätzlich helle Tageslichtlampen und Wärmestrahler verwenden.
Luftfeuchtigkeit
- Tagsüber: 30–40 %
- Nachts: 40–60 %
Ernährung
Jungtiere:
- Mehr tierische Nahrung (Insekten)
- Ergänzend frisches Grün
Adulte Tiere:
- Etwa 70–80 % pflanzliche Kost
- 20–30 % Insekten
Geeignet sind:
- Wildkräuter (z. B. Löwenzahn, Wegerich)
- Endivie, Rucola, Chicorée
- Heimchen, Grillen, Schaben, Heuschrecken
Nicht geeignet:
- Avocado
- Zwiebeln
- Rhabarber
- Eisbergsalat als Hauptfutter
Nahrungsergänzung
- Calcium regelmäßig über das Futter
- Vitamin-D₃-Präparate nur nach Bedarf und in Kombination mit geeigneter UVB-Beleuchtung
- Mineralstoffpräparate gemäß Herstellerempfehlung
Wasser
- Täglich frisches Trinkwasser bereitstellen.
- Gelegentliches Besprühen oder Baden kann die Flüssigkeitsaufnahme unterstützen.
Winterruhe
- Dauer: 6–12 Wochen
- Temperatur und Beleuchtungszeit werden schrittweise reduziert.
- Nur gesunde Tiere sollten in die Winterruhe gehen.
Sozialhaltung
- Einzelhaltung ist häufig die sicherste Option.
- Mehrere Männchen sollten nicht zusammen gehalten werden.
- Auch gemischte Gruppen können zu Stress oder Verletzungen führen und benötigen viel Platz sowie Erfahrung.
Besonderheiten
- Sehr licht- und wärmebedürftig.
- Benötigt intensive UVB-Strahlung für einen gesunden Knochenstoffwechsel.
- Regelmäßige Kotuntersuchungen auf Parasiten und jährliche Gesundheitskontrollen bei reptilienkundigen Tierärzten sind empfehlenswert.










